
Saddle
“My name is Ozymandias, king of kings: Look on my works, ye Mighty, and despair!”
- Percy B. Shelley
Nachdem ich gestern einen gnadenlosen Kampf gegen den Negativ-Scanner endlich gewonnen hatte(6h!), konnte ich die ersten Ergebnisse meiner Entwicklungskünste betrachten. Zusammenfassung: Ich bin zufrieden mit den Ergebnissen. Die Scans sind noch nicht perfekt, aber durchaus ansehnlich. Richtiges Scannen ist auch eine Wissenschaft für sich. Aber die Stimmung, die auf den analogen Bildern rüberkommt, begeistert mich! Ehrlich, dieser Touch aus den 50er Jahren ist besser als ich es erwartet hatte.
Grobe Fehler kann ich bisher auch noch keine ausmachen, wobei ich aber zwei Lehren mit nehmen konnte:

Barrel
1. Staubfrei, bedeutet wirklich klinisch staubfrei. Nach dem Scannen sieht man auf einmal Staubkörnchen und Kratzer, welche mit bloßem Auge auf dem Negativ nicht zu erkennen waren. Bei meinem zweiten entwickelten Film habe ich daher beim Wässern des Films Spülmittel zugegeben, damit der Staub nicht so sehr kleben bleibt. Das wirkte wahre Wunder.

Metal hoop
2. Das Korn ist wesentlich stärker sichtbar als vglw. bei digitaler Photografie. Ich war wirklich überrascht, wie sehr ISO 400 rauscht. Das analoge Rauschen ist zwar angenehmer als das Digitale, aber auch stärker wahrnehmbar. Daher werde ich in Zukunft wohl eher ISO 100 Filme nutzen. Wobei das Rauschen natürlich auch seinen eigenen Charm hat.
Die ersten Scans habe ich bei Flickr hochgeladen, weitere werden folgen. Man braucht Zeit zum einarbeiten und scannen, aber die Arbeit lohnt sich.
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